Studien

Um was es geht ...

"Studien" sind Erkundungen eines Themas mit verschiedenen Medien, um die passende Ausdrucksform für ein Sujet zu finden. Das Spektrum reicht von Bleistiften zu Buntstiften, von Tuschezeichnungen zu Aquarellen und natürlich darf auch hier die digitale Malerei nicht fehlen, wo sie den bestmöglichen Ausdruck bietet, aufgrund ihrer enormen Vielzahl an Darstellungsmöglichkeiten.

Metallstudie

Die Darstellung eines metallischen Körpers muss die Illusion von Metall im Betrachter hervorrufen. In der folgenden Studie habe ich einfach versucht eine matte metallische Oberfläche darzustellen, auf die ein Lichtschein fällt.

Wiese

Diese Studie entstammt einer Beobachtung in freier Natur. Beim Blick auf die Wiese hat mich die Räumlichkeit der aus dem Gras ragenden Blüten fasziniert, der Eindruck ihres Herausgelöstseins, ihrer Erhabenheit, so als würden sie aufsteigen, sich aus dem Verband der Wiese lösen und somit dem Ganzen entfliehen wollen. Die Szene trägt etwas leicht Überwirkliches, vielleicht schon Surreales in sich.

Hut mit Tierchen

lebendige Kopfbedeckung

Buntstift auf Papier

Priester

Priester

Buntstift auf Papier

Pflanzenwesen

Pflanzenwesen

Polychromos auf Papier

Pflanzenvogel

Pflanzenvogel

Polychromos auf Papier

Schlangenmensch

Höheres trifft Niederes

Polychromos auf Papier

Köpfe

Diese Kopftraube oder wie auch immer man das nennen will ist einfach dadurch entstanden, dass ich den Bleistift über das Papier laufen ließ.

Köpfe

Kopftraube

Bleistift

Falten und Wellen

In der folgenden Zeichnung ging es mir um die Darstellung von Faltenwürfen und Wasser - was beides zumindest ansatzweise gelungen ist.
Es gibt bei Faltenwürfen, Wasser und Licht sowas wie eine Logik des Faltenwurfes, Logik des Wassers und Logik des Lichtes, bedingt durch physikalische Gesetzmässigkeiten.
Doch die Dynamik des Wassers darzustellen ist eine sehr große Herausforderung, aufgrund der vielen sich überlagernden Wellenmuster - ich habe durch intensive Beobachtung grundsätzlich zwei dieser Muster erkennen können:
große Richtungswellen und kleinere Zwischenwellen, was man bei Beobachtungen auf offenem Meer gut erkennen kann. Bei eher ruhigem Wasser ist dies nicht so deutlich erkennbar.
Die Logik des Faltenwurfes ergibt sich durch die Struktur des darunterliegenden Körpers einerseits, durch die Gesetze der Schwerkraft sowie der Steifigkeit des Stoffes andererseits bzw. alles in Kombination. Vor allem gibt es bei komplexen Faltenwürfen, wie Gewändern, bestimmte, immer wiederkehrende Grundmuster in den Falten, deren Erkundung, Verstehen und Darstellung jedoch enorm schwierig ist, wenngleich ihnen ein Grundmuster zugrundeliegt.
Eine sehr große Hilfe bei solchen Studien, die ich persönlich als Referenz nutze, sind Gustave Dores Illustrationen zur "Divina Commedia" von Dante.

Ein weites Feld ...

 

Anatomiestudie

Die menschliche Anatomie ist von unglaublicher Komplexität und es bedarf ständiger Übung, um hier irgendwann zu einer überzeugenden Darstellung zu gelangen, die stimmig wirkt.
Es gibt eine Vielzahl von Methoden, sich dem Problem zu nähern, die hilfreiche Aufbauprinzipien liefern. Das Problem liegt jedoch darin, dass es eben Methoden sind, die im Ergebnis zu standardisierten, eher leblosen Figuren führen, eher Puppen als Menschen.
Drum sollte man da seinen eigenen Weg finden, lebendig zeichnen, ohne sich zu stark an einem Schema zu orientieren.
Entscheidend ist die korrekte Darstellung der Proportionen - hierzu muss man sich mit dem darunterliegenden Knochengerüst vertraut machen, wenngleich man nicht jeden Knochen beim Namen kennen muss.
Als nächstes schaut man sich die Muskulatur an und wie diese die darüberliegende Haut formt. Dann sollte man sich in der Darstellung verschiedener Posen üben - hier ist ein grundlegendes Darstellungsschema hilfreich.
In eben diesem Sinn ist die folgende Zeichnung entstanden...

Bleistift auf getöntem Papier

Zwei Szenen

Collage

Fantasiegebilde

Diese Struktur ergab sich einfach so, indem ich den Bleistift über das Papier laufen ließ. Man erkennt verschiedene tierartige Gebilde. Das Objekt hat irgendetwas von einem aufgeklappten Taschenmesser.
Es ging hier einfach darum die Möglichkeiten des Fineliners auszuprobieren mit dem Ziel den Eindruck einer matten metallischen Oberfläche zu erzeugen. Zugleich wollte ich die Möglichkeiten der Schraffur zum Anlegen von Schatten und das Anbringen von Glanzlichtern experimentell erkunden.

Metallisches Tierwesen

Metallische Tierkombination

Fineliner (Tusche) auf getöntem Papier mit weißen Erhöhungen

Vegetabiles

Aquarell - Öl - Rötel